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Politiker und – manchmal schwer erkennbare – Political Correctness

Einige Kommentare zum Ausgang der Hamburger Landtagswahl und hier insbesondere zum Ergebnis der FDP erklären wesentlich mehr als eben nur den Überraschungserfolg der FDP. Man muss nur genauer hinschauen, was Herr Lucke und Herr Rupp mit ihren Aussagen tatsächlich gemeint haben.

Die Welt berichtete hierzu, wie ich bereits auf meinem beruflichen Twitter-Account in Kürze (ja die 140 Zeichen 🙂 ) vermerkt hatte:

Der AfD Chef Lucke bot folgende Erklärung:

„mit bestimmten körperlichen Eigenschaften ihrer Spitzenkandidatin geworben hat“.

Diese Begründung, wenn man sie nur richtig liest, kann mir die AfD fast sympathisch machen. Herr Lucke weist uns mit dieser Politiker und – manchmal schwer erkennbare – Political Correctness weiterlesen

Grauer Wintersonntag Tipp: Ab auf die Couch und wissen warum?

Falls das Wetter bei Ihnen/Euch auch so nasskalt und grau ist, hier mein Tipp: Ab auf die Couch und ausnahmsweise ein Video anschauen.

Das „Schöne“ an diesem Tipp ist, dass das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden wird.

Angenehm: Ich glaube das ist nicht erklärungsbedürftig 🙂

Nützlich: Es schadet nie, zu wissen woher man kommt und Grauer Wintersonntag Tipp: Ab auf die Couch und wissen warum? weiterlesen

Die Langsamkeit, die Evolution und die künstliche Intelligenz

Stellen Sie sich vor, seit 46 Jahren im Rollstuhl zu sitzen und seit 29 Jahren nicht mehr reden zu können. Ist es dann noch möglich bedeutende Aussagen zu treffen können?

Spontan wird auf eine solche Frage vielleicht geantwortet, dass Leben sei dann ohnehin nicht mehr lebenswert, warum überhaupt diese Frage? Eine solche Antwort wäre in vielerlei Hinsicht vorschnell. Denn dieser Mann hat 10 Jahre, nachdem er auch noch die Sprache verloren hatte, erneut geheiratet. Auch wenn es durchaus kritische Stimmen zu dieser Ehe gab, wird man kaum behaupten könne, er würde sein Leben nicht lebenswert finden (1). Und ist ein Leben nicht auch deshalb lebenswert, wenn dieser Mensch uns allen etwas Wesentliches für unser Leben sagt?

Sie ahnen es möglicherweise, ich schreibe über Stephen Die Langsamkeit, die Evolution und die künstliche Intelligenz weiterlesen

Neurogenese: Menschen und Tiere lernen nie aus! Aber genug?

Der Mensch lernt nie aus ( Zu den Tieren später). Hilfreich ist hierbei sicherlich die Neurogenese, die Neubildung von Nervenzellen, die bis ins hohe Alter anhält.

Aber lernt der Mensch genug?

Wahrscheinlich nicht. Dennoch, ich jedenfalls gebe mir Mühe und zeige dazu manchmal sogar die Bereitschaft Bücher von Autoren zu lesen, die mir zunächst eigentlich nicht zu sagen. Einer dieser Autoren ist Gerhard Roth.
Bekannt geworden ist der Professor für Verhaltensphysiologie Neurogenese: Menschen und Tiere lernen nie aus! Aber genug? weiterlesen

Was sagt uns diese Schlussfolgerung: Als Vegetarier wären wir keine Menschen geworden

Leider wird nicht nur in der Ökonomie argumentiert, wie es passt. Wobei ich gern konstatiere, dass sich Eckhard Fuhr mit seinem Artikel in der Zeitung Die Welt viel Mühe gegeben hat. Er berichtet zunächst ausführlich und durchaus gut geschrieben über die Bedeutung des Fleisch als Nahrungsmittel für die evolutionäre Entwicklung des Menschens. Meiner Kenntnis nach auch stimmig. Und dann dies – mehr oder weniger abrupt – am Ende des Artikels:

„Fleischekel ist heute ein Ausweis von Vornehmheit.“

“ Nur bei den Fleischverächtern gibt es noch den sozialen Modus des verächtlich auf alle anderen Hinabschauens.

Da werden Vegatariern, Teilzeitvegetariern, Veganer und Was sagt uns diese Schlussfolgerung: Als Vegetarier wären wir keine Menschen geworden weiterlesen

Verkannte Aufgabe der Politik oder: Mit Ängsten spielt man nicht

Die Pegida Demonstrationen allein wären schon Anlass genug, um einmal wieder etwas „Anderes als Ökonomie“ zu schreiben. Wichtig erscheint mir aber auch, darauf hinzuweisen wie Pediga von einigen AfD Politikern instrumentalisiert wird. Und vielleicht noch wichtiger wie der AfD- Fraktionschef Gauland Verkannte Aufgabe der Politik oder: Mit Ängsten spielt man nicht weiterlesen

Freiheit! Und Freude beim Essen

Ich schaue kaum Fernsehen und muss daher auf Zeitungsmeldungen zurückgreifen, wenn ich mich einmal über die „ernsten und weltbewegenden“ Dinge des täglichen Lebens informieren möchte. Deren gibt es überreichlich, so dass die Wahrnehmung  subjektiv und selektiv ist. Eine allgemeine und für mich immer geltende Voraussetzung etwas wahrzunehmen sind Begriffe wie „frei“, „Regulierung“ oder ähnliche.  Aber es muss natürlich nicht immer abstrakt sein. Essen ist auch eines meiner elementaren Themen. Und das war es  eigentlich lebenslang. Gleich, ob ich in schon sehr lange zurückliegenden Freiheit! Und Freude beim Essen weiterlesen

Globalisierung: Feine Unterschiede

Ich glaube, es ist in der Politik unstrittig, dass wir hier in Deutschland von der Globalisierung profitieren. Wirtschaftlich, als exportabhängige Nation. (Das ist fast die einzige Aussage mit wirtschaftlichem Bezug in diesem Beitrag – ich bleibe dem Blogtitel treu).

Aber wie sieht es ansonsten mit dem globalen Denken aus? Hier ein aussagekräftiges Zitat eines deutschen Virologen im Globalisierung: Feine Unterschiede weiterlesen

Degrowth als Ende der Ästhetik?

Die Möglichkeiten einer Postwachstumsgesellschaft wurden auf der degrowth conference 2014 in Leipzig diskutiert. Positiv anzumerken ist, dass es sich um eine offene Diskussion handelte, die möglichst viele Aspekte berücksichtigte. Über einen sehr lebensnahen Aspekt berichtete die TAZ.

Weil ein spezielles Thema Bedeutung für jeden von uns eine im täglichen Leben sehr praktische Bedeutung hat, sollten wir hier einmal genauer hinschauen . Es geht um Mode und die Kleidung in unserem täglichen Leben.

Kleidung aus wiederverwertbarem Material (hier Industrieabfälle) ist meist als solche erkennbar, wie die TAZ festhält. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, denn ob man eine solche Kleidung tragen möchte, ist Geschmackssache. Problematisch wird es, wenn in diesem Zusammenhang das Thema Ästhetik angesprochen wird.

Zwei Zitate aus der TAZ regen zum Nachdenken an (1): Degrowth als Ende der Ästhetik? weiterlesen