Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Neurogenese: Menschen und Tiere lernen nie aus! Aber genug?

Der Mensch lernt nie aus ( Zu den Tieren später). Hilfreich ist hierbei sicherlich die Neurogenese, die Neubildung von Nervenzellen, die bis ins hohe Alter anhält.

Aber lernt der Mensch genug?

Wahrscheinlich nicht. Dennoch, ich jedenfalls gebe mir Mühe und zeige dazu manchmal sogar die Bereitschaft Bücher von Autoren zu lesen, die mir zunächst eigentlich nicht zu sagen. Einer dieser Autoren ist Gerhard Roth.
Bekannt geworden ist der Professor für Verhaltensphysiologie Neurogenese: Menschen und Tiere lernen nie aus! Aber genug? weiterlesen

Zumindest in Bildern bleibt der Wunsch nach Freiheit

Freiheit, ein Thema mit philosophischen und poltischen Aspekten. Lässt man sich auf diese Betrachtungsweise ein, kann es schnell komplex und abstrakt werden. Und bei all den Regulierungen, die zugegeben zum Teil dem Wunsch nach einer besseren Welt entsprechen, sehe ich durchaus Freiheit schwinden.

Ein Symbol meiner Jugend für den Aufbruch in die Freiheit war der Film Easy Rider. Ein Blick auf diese Bilder gibt die Stimmung Zumindest in Bildern bleibt der Wunsch nach Freiheit weiterlesen

Verkannte Aufgabe der Politik oder: Mit Ängsten spielt man nicht

Die Pegida Demonstrationen allein wären schon Anlass genug, um einmal wieder etwas „Anderes als Ökonomie“ zu schreiben. Wichtig erscheint mir aber auch, darauf hinzuweisen wie Pediga von einigen AfD Politikern instrumentalisiert wird. Und vielleicht noch wichtiger wie der AfD- Fraktionschef Gauland Verkannte Aufgabe der Politik oder: Mit Ängsten spielt man nicht weiterlesen

Freiheit! Und Freude beim Essen

Ich schaue kaum Fernsehen und muss daher auf Zeitungsmeldungen zurückgreifen, wenn ich mich einmal über die „ernsten und weltbewegenden“ Dinge des täglichen Lebens informieren möchte. Deren gibt es überreichlich, so dass die Wahrnehmung  subjektiv und selektiv ist. Eine allgemeine und für mich immer geltende Voraussetzung etwas wahrzunehmen sind Begriffe wie „frei“, „Regulierung“ oder ähnliche.  Aber es muss natürlich nicht immer abstrakt sein. Essen ist auch eines meiner elementaren Themen. Und das war es  eigentlich lebenslang. Gleich, ob ich in schon sehr lange zurückliegenden Freiheit! Und Freude beim Essen weiterlesen

Globalisierung: Feine Unterschiede

Ich glaube, es ist in der Politik unstrittig, dass wir hier in Deutschland von der Globalisierung profitieren. Wirtschaftlich, als exportabhängige Nation. (Das ist fast die einzige Aussage mit wirtschaftlichem Bezug in diesem Beitrag – ich bleibe dem Blogtitel treu).

Aber wie sieht es ansonsten mit dem globalen Denken aus? Hier ein aussagekräftiges Zitat eines deutschen Virologen im Globalisierung: Feine Unterschiede weiterlesen

Shakespeare

 

Shakespeare

Shakespeare! Der Spiegel 16/2014 schreibt: „…lange vor der Erfindung des Urheberrechts, umformulierte und unformatierte (Anm: Shakespeare) was ihm an älteren Stücken … imteressant und spektakulär genug erschien“

Ob unsere Zeit mit seinem Leistungsschutzrecht auch noch solche Vielfalt für unsere Nachkommen hervorbringen wird?

Dahinter steht wohl auch die Frage: „Sein oder Nichtsein“

450 Jahre danach

Es gibt zeitlose Aussagen, wie diese von Focault zu Galileo Galilei : „Der wahre Skandal von Galileis Werk war nicht so sehr die Wiederentdeckung, das sich die Erde um die Sonne dreht, sondern die Konstituierung eines unendlichen und unendlich offenen Raumes; dergestalt, dass sich die Ortschaft des Mittelalters gewissermaßen aufgelöst fand: der Ort einer Sache war nurmehr ein Punkt in ihrer Bewegung“ (1)

Heute machen wir uns möglicherweise weniger Gedanken über unseren Platz im Universum, als um unseren Platz hier in unserer Gesellschaft und in unserem täglichen Leben. Unserem Leben steht zwar kein ganz unendlicher Raum zur Verfügung. Aber Dank relativ hohem Wohlstand, relativ guter Bildung und einer noch vorhandenen relativ großen Freiheit könnte man konstituieren (um in der gleichen Wortwahl wie Focault zu bleiben), dass uns für die Gestaltung unseres Lebens ein beinahe unendlicher Raum zu Verfügung steht.

Diesen zu nutzen, kann aber ebenso wie vor 450 Jahren, ein wahrer Skandal werden. Jedenfalls gelange ich zuweilen zu dieser Überzeugung, wenn ich mir die Regulierungswut der politischen Parteien anschaue. Sie sind sicherlich häufig wohl gemeint. Dennoch engen diese unseren Raum ein.

Ja, ja Schuld haben die Politiker!

Diese Aussage ist bequem und wegschauend. Es hat vielmehr den Anschein, dass die Ursache in den Erwartungen der Politiker begründet sind. Genauer: in den Erwartungen der Politiker, was die Wähler erwarten.

Immerhin, einen Erfolg haben wir in den letzten 450 Jahren definitiv zu verzeichnen: Wir akzeptieren zwischenzeitlich, dass die Erde keine Scheibe ist. Um aber nicht hoffnungslos in der Vielzahl der Möglichkeiten unseres Lebens hier auf der Erde verloren zu gehen, versuchen wir vieles, den (fast) unendlichen Raum für unserer Leben einzugrenzen. Wir vermeiden Skandale. Und sind damit mehr noch als politisch korrekt.

(1) Gefunden in heise online