Unser Beitrag zur Weltkultur?


Aktuell geistert es durch die Medien: Deutschlands Brot soll Weltkulturerbe werden. Nun ja, wir haben sicherlich schon Gravierenderes in die Welt hinein getragen. Und so ganz exakt sind auch nicht alle Headlines. Denn man unterscheidet durchaus bei den verschiedenen Möglichkeiten der Welterben. So gibt es die klassischen Weltkulturerben wie bekannte Bauwerke, aber auch immaterielle Welterben. Und nach einer Mitteilung der Westfälischen Presse bewirbt sich der Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks um eben diese Aufnahme in die Liste des immateriellen Welterbes.

Dann war meine erste Reaktion wohl doch etwas übertrieben. Gemeint war gar nicht das „materielle“ Brot, sondern die Backkunst. Denn seit meine Frau ihre Liebe zum Brot backen entdeckt hat, weiß ich wie Brot „schmecken“ kann. Gut es bedurfte schon einiger Überredungskunst, aber zwischenzeitlich hat uns das deutsche Bäckerhandwerk als Kunden vollkommen verloren. Das „materielle“ Brot soll also wohl doch – aus meiner Sicht berechtigt- kein Weltkulturerbe werden.

Grundsätzlich will ich, der Kopfmensch, nichts gegen das Handwerk sagen. Handwerker haben Fähigkeiten, die mir zum Teil ewig verschlossen bleiben werden. Und eine immaterielle Kultur gibt es bestimmt auch im Bäckerhandwerk – immateriell, aber kaum materiell und schmackhaft  zu kaufen. Nur beim Essen hätte ich es gern handfest oder eben „materiell“.

Übrigens es geht auch anders. Man muss es nur selbst machen:

brot

Wie?

Das kann man zum Beispiel hier lesen.

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